Produktdaten brauchen einheitliche Standards und Strukturen

Information Supply Chain Management

Der automatisierte Datenaustausch zwischen Unternehmen und Systemen wird immer wichtiger. Deshalb braucht es dringend einer Standardisierung und einer klaren Definition der Datenstruktur für den Austausch von Produktdaten. Denn nur so können Hersteller und Händler effizient und effektiv arbeiten.

Definition einer Product Data Governance-Richtlinie
Die Grundlage für den erfolgreichen Umgang mit Produktdaten sollte dabei eine Product Data Governance sein – eine Richtlinie für den Umgang mit Produktdaten. Für die Umsetzung der Product Data Governance ist eine Datenbearbeitungsstrategie erforderlich, die die Datenerfassung, die Pflege und die Optimierung der Produktdaten definiert.

Eine Einordnung der Produktdaten nach Produktgruppen oder anderen Kategorien, wie zum Beispiel Zubehör oder Ersatzteile, sollte unbedingt erfolgen. Wichtig ist dabei stets eine eindeutige Zuordnung und konsistente Darstellung. Der Umfang der Daten verlangt meist verschiedene hierarchische Strukturen für die Produkte. Dabei wird die Qualität der Daten definiert: Es muss festgelegt werden, wie Produktdaten aufgebaut und wann diese vollständig und korrekt sind. So wird beispielsweise  festgelegt, welche Attribute oder auch wie viele Bilder in welcher Größe und Auflösung es zu jedem Produkt gibt.

Entsprechende Spezifikationen bzw. Datenmodelle helfen den Unternehmen dabei, Produktdaten einheitlich und vollständig bereitzustellen. Auch die Verwendung einer konsistenten Terminologie ist entscheidend. Denn nicht nur die Art und der Umfang der Produktdaten muss konsistent sein, sondern auch die Begrifflichkeiten und Maßeinheiten. Die Farbe von Artikeln muss einheitlich beschrieben werden, etwa als Dunkel- oder Marineblau. Die Längenangaben werden in Zentimetern oder Metern angegeben und die Gewichtsangaben ebenfalls in einem einheitlichen Maß. Nur so erhält man die notwendige Struktur in den Produktdaten.

Um die Qualität und Sicherheit der Produktdaten auch in Zukunft zu sichern, müssen Vorgaben zur Speicherung und Zugriffsrechte definiert und bestenfalls Workflow-unterstützt gesteuert werden. Auch die Pflege der Daten muss über den gesamten Daten-Lebenszyklus sichergestellt sein. Wann müssen Produktdaten korrigiert werden und wer darf diese korrigieren? Wer ist verantwortlich für Erweiterungen und erfüllen diese den definierten Qualitätsanspruch?

Mit einer Data Governance-Richtlinie für das eigene Unternehmen schaffen Hersteller und Händler die Basis für einen effizienten Umgang mit Daten und stellen zudem eine hohe Qualität der Produktdaten sicher.

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