Keine Digitalisierung ohne Datenstrategie

Durch die Digitalisierung entstehen zunehmend mehr Daten. Dokumente und Prozesse werden digitalisiert, Endgeräte werden mit Maschinen immer weiter vernetzt und daraus entstehen noch mehr Daten, die verarbeitet werden müssen. Diese Daten können in Form von  Text, Bild, Aufnahmen oder Video sein. Für Unternehmen können diese Informationen in verschiedenen Kategorien geordnet werden: Produktdaten, Kundendaten, Asset-Daten, Lieferantendaten, Mitarbeiterdaten, Referenzdaten, Standortdaten und noch vieles mehr.

Doch wie können Unternehmen diesen Datenberg in Zeiten der Digitalisierung bewältigen und optimal nutzen? Eine Datenstrategie und die passende Technologie bilden die Grundlage!

Eine Datenstrategie  dient als Fahrplan, um über eine Datenanalyse die bestehende Geschäfte zu optimieren und auch, um neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Mit ihr lässt sich eine gewinnorientierte Nutzung der Daten gewährleisten. In diesem Fahrplan werden Zeitvorgaben und klare Ziele definiert, vorhandene Ressourcen eingeplant und Rahmenbedingungen benannt. Dazu gehören sowohl die technischen, als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen. Grundlage dafür sollte eine Data Governance sein. Sie dient als Richtlinie für den richtigen Umgang mit Daten. Dabei werden Prozesse im Umgang mit den Daten, Verantwortlichkeiten sowie Vorgaben zur Datensicherheit und Qualität definiert. In der ProDa-Studie, die SDZeCOM zusammen mit der Hochschule Aalen durchgeführt hat, kam heraus, dass trotz der hohen Relevanz qualitativ hochwertige Daten zu besitzen, nur 30% der Unternehmen vollständig definierte Vorgaben im Umgang mit Produktdaten haben.

Die Einführung einer Datenstrategie verändert Abläufe und Verantwortlichkeiten und braucht daher die Unterstützung der Unternehmensführung. Letztlich ist es aber die Voraussetzung, um mittel- und langfristig das wachsende Datenaufkommen zu bewältigen.

Die Umsetzung einer Datenstrategie braucht dann noch eine technische Lösung. Denn ein effizienter und erfolgsbringender Umgang mit Daten lässt sich nur mit der richtigen Technologie erhöhen, damit die Qualität und Transparenz der Daten sichergestellt wird. Im Zeitalter der Digitalisierung und Globalisierung sind das entscheidende Erfolgskriterien für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit von  Unternehmen.

Product Information Management-Systeme (kurz PIM-Systeme) und Master Data Management-Systeme (kurz MDM-Systeme) unterstützen Unternehmen bei der effizienten Verwaltung und Steuerung von (Produkt)Daten.

Wann ist ein PIM ausreichend und wann sollte man sich mit MDM beschäftigen? Wie unterscheiden sich die beiden Softwaregattungen und welche Möglichkeiten bietet der Einsatz von PIM und MDM für Hersteller und Händler? Die Entscheidung ist von strategischer Bedeutung und sollte daher frühzeitig und sehr sorgfältig getroffen werden.

Unser Webinar PIM vs. MDM gibt Antworten.