Print in einer online-dominierten Welt

Frühlingserwachen bei SDZeCOM 2012

Die Geschichte der crossmedialen Kommunikation weist viele Analogien zu der Geschichte der Musikinstrumente auf. Noch im Mittelalter dominierten Musikinstrumente, die ein Einzelner spielen konnte – wie die Flöte oder Trommeln. Erst in der Renaissance traten verstärkt Ensembles auf, die in den aufkommenden Opern für einen neuen, akustischen Klangteppich sorgten.

Nun stellt sich die Frage: Wo liegt dabei die Verbindung zu Print? Das Medium Print war und ist seit Jahrhunderten das zentrale Instrument der Information. Ganz einfach – es möchte und muss informieren. Daran änderte auch Funk und Fernsehen nicht viel. Doch durch das Zeitalter des Internets und der mobilen Devices wird sich die Bedeutung von Print nachhaltig verändern. Und dieses neue Zeitalter hat bereits begonnen.

Heute ist der Stand in den meisten Unternehmen (noch!) so, dass bestenfalls aus einer zentralen Datenquelle heraus kommuniziert wird. Die optimale Abstimmung der Medien, eingebunden in einer durchgängigen, crossmedialen Kommunikation jedoch, steckt immer noch in den Anfängen.

Der Grund liegt an den Silos in den Unternehmen. Häufig ist die eBusiness-Abteilung getrennt von der klassischen Marketing und Werbeabteilung, welche das Print Medium vertreten, entstanden. Daher sind heute viele Unternehmen in der Situation, die Abteilung der Offline und Online-Medien besser zu integrieren. Die Voraussetzung für crossmediale Kampagnen.

Gewiss ist aber, dass online und mobile Mediendevices die erste Geige spielen werden.

Die vollständige Zusammenfassung des Vortrages als PDF

 

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